Dienstag, 17. Februar 2009

Fieber warnt vor Gefahr und stärkt die Abwehr

Hohe Körpertemperaturen sind einerseits ein Warnhinweis, dass der Körper Erholung braucht, andererseits aber auch ein positives Zeichen dafür, dass die Abwehr aktiv ist. Da Arbeit und Stress Fieber eher unterdrücken, sollte niemand, der unter einer Infektion mit Fieber leidet, wie üblich seinen Alltag fortführen.

Ein Facharzt für Allgemeinmedizin aus Salzgitter, Dr. Ulf Beyersdorff, legt in der Apotheken Umschau dar: "Wer sich mit einer starken Erkältung oder einem grippalen Infekt ins Bett legt und gut zudeckt, macht instinktiv alles richtig." Selbst bei einer Temperatur von 39 Grad am Abend muss aber nicht sofort ein Arzt gerufen werden, sofern man ansonsten völlig gesund ist. Erst dann, wenn sich das Fieber auch nach mehreren Tagen nicht mit Hausmitteln senken lässt oder wenn das Fieber über 40 Grad steigt, ist ein Arzt zu konsultieren.

Dies gilt jedoch nicht für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, wie zum Beispiel Krebspatienten, oder mit Herz-Kreislauf-Krankheiten: Sie sollten bei Fieber frühzeitig zum Arzt gehen. Auch wer nach einer Auslandsreise eine hohe Temperatur hat, sollte sofort einen Arzt aufsuchen.

Weitere Informationen finden Sie im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" (2. Ausgabe 2009), das Sie in den meisten Apotheken kostenlos erhalten, sowie im Internet unter:
http://www.gesundheitpro.de/ und http://www.wortundbildverlag.de/.

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