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Freitag, 30. Januar 2009

Muskelaufbautraining gegen zu viel Fett trotz Normalgewicht

Wie Professor Dr. Angela Zink vom Deutschen Rheumazentrum in Berlin in der Neuen Apotheken Illustrierten herausstellte, ist die beste Vorbeuge- und Schutzmaßnahme gegen zu viel Fett - auch bei bereits bestehender rheumatoider Arthritis - ein regelmäßiges Muskelaufbautraining.

Laut Zink leiden viele Patienten mit rheumatoider Arthritis trotz Normalgewicht unter einem übermäßigen Muskelabbau bei gleichzeitiger Zunahme an Körperfett. Folgeerscheinungen können beispielsweise in Form von vermehrten Stürzen, einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einer Verschlechterung der Arthritis auftreten.

Nicht nur aus diesem Grund sollte der Entwicklung durch Bewegung und eine geeignete Ernährung entgegengewirkt werden: Die ungünstige Muskel-Fett-Verteilung verstärkt zudem die körperlichen Funktionseinschränkungen, was wiederum zu einem noch geringeren Muskel- und einem höheren Fettanteil führt. Professor Dr. med. Ulf Müller Ladner (Bad Nauheim) fügte diesbezüglich hinzu, dass Fettgewebe ferner die Entstehung und den Verlauf rheumatischer Erkrankungen begünstigen könne, da Fettzellen auch bei normalgewichtigen Patienten gewisse Botenstoffe - sogenannte Adipozytokine - bilden. Diese Stoffe setzen wiederum knorpelzerstörende und entzündungsfördernde Substanzen frei.

Wie aus Studien hervorgeht, wirkt sich eine Kost mit viel Olivenöl, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse sowie Reis und Pasta auch bei bestehender Arthritis positiv auf die Entzündungsaktivität aus. Somit empfiehlt sich die mediterrane Küche als geeignete Ernährungsform.

Nähere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.wellness-gesund.info/.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Das Leben des Fettdepots

Hart, aber wahr: Der Körper ersetzt seine Fettzellen nach und nach ersetzt, so dass ihre Anzahl immer gleich bleibt. Erwachsene schleppen ihr ganzes Leben lang die gleiche Anzahl an Fettzellen mit sich herum.

Das hat eine schwedische Studie gezeigt, die damit eine alte Vermutung bestätigen konnte. Festgelegt wird die persönliche Fettzellmenge demnach in der Kindheit, wobei der Aufbau der Zellen bei Übergewichtigen früher beginnt und schneller fortschreitet. Eine starre Masse, deren Bausteine einmal angelegt werden und dann unverändert bleiben, ist das Fettgewebe jedoch nicht: Etwa zehn Prozent der Fettzellen sterben jedes Jahr ab und werden durch neue ersetzt - ­ egal, ob jemand schlank oder übergewichtig ist.

Diese bisher unbekannte Neubildung zu blockieren, wäre möglicherweise ein attraktiver Ansatz gegen Übergewicht. Für ihre Studie untersuchten Kirsty Spalding mit ihren Kollegen Fettgewebe, das aus Fettabsaugungen und Operationen am Bauch stammte. Ihr erstes Fazit: Wieviel Fett ein Körper einlagert, wird sowohl von der Anzahl der Fettzellen bestimmt als auch von ihrer Größe.

Die Anzahl steht dabei ab einem Alter von etwa 20 Jahren fest, ­ die Größe kann jedoch variieren. Selbst bei Menschen, die mit Hilfe einer Magenoperation bis zu zwanzig Prozent ihres Körpergewichts abnehmen, ändert sich nur die Größe und nicht die Menge der Fettzellen, entdeckten die Forscher. Zwar hat sie das noch nicht untersucht, ihrer Ansicht nach gilt dies aber auch für eine Gewichtszunahme im Erwachsenenalter. Allerdings könne man nicht ausschließen, dass ab einem gewissen Schwellenwert doch noch zusätzliche Fettzellen angelegt würden.

Bei Schlanken wie bei Übergewichtigen erneuern sich 10 % der Fettzellen, daher bilden dickere Menschen absolut betrachtet jedes Jahr deutlich mehr neue Fettzellen als schlanke. Könnte dieser Vorgang gebremst werden, ließe sich möglicherweise sowohl Übergewicht reduzieren als auch der lästige Jojo-Effekt nach einer Gewichtsabnahme vermeiden, glauben die Wissenschaftler.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Essen vor dem Sport blockiert Fettabbau

Wer abnehmen möchte, tut gut daran, wenn er regelmäßig Sport treibt. Allerdings sollte man nicht unbedingt unmittelbar vor dem Training essen, weil dadurch vermehrt Insulin ausgeschüttet wird. Der erhöhte Insulinspiegel wiederum blockiert wichtige Hormone, die normalerweise beim Sport den Fettstoffwechsel ankurbeln. Es ist also ratsam, mit dem Training mindestens eine bis zwei Stunden nach einer Mahlzeit zu warten. Sowieso macht Sport mit vollem Magen keinen Spaß.

Es gibt hervorragende Möglichkeiten, die Ausschüttung von Insulin nach einer Mahlzeit positiv zu beeinflussen. Wer zum Beispiel vor einer Mahlzeit ein Zimtpräparat zu sich nimmt, sorgt dafür, dass sich der erhöhte Insulinspiegel im Blut schneller wieder absenkt. Nach einer guten Stunde ist der Körper dann bereit für ein effektives Fettabbau-Training. Die fettabbauenden Hormone kommen jetzt beim Sport schneller wieder auf Hochtouren und helfen so beim Abnehmen. Allerdings ist Zimt kein Freibrief für zu üppige Mahlzeiten: Wer erfolgreich abnehmen möchte, der sollte auch auf eine gesunde Ernährung achten. Und da können auch Pillen keine Ernährungsfehler wettmachen.

Weitere Informationen sowie eine ideale Strategie zum Abnehmen mit 16 wirksamen Schlankmachern finden Sie im Ratgeber DIE NEUEN SCHLANK-PUSHER von Vanessa Halen.