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Donnerstag, 20. März 2008

Hypnose, Qigong und autogenes Training gegen Allergien

Wenn die Pollen wieder durch die Luft fliegen, haben es Allergiker nicht leicht. Die Zeitschrift freundin wellfit gibt Tipps, wie man auf sanfte Art allergische Reaktionen besser unter Kontrolle bekommt.

Durch Hypnose verschwinden Allergien manchmal ganz, so freundin wellfit. Unter Anleitung eines Therapeuten können tief liegende Probleme behandelt werden, denen sich der Betroffene bei vollem Bewusstsein nicht stellen will oder kann. Akute Symptome wie Juckreiz lassen sich oft mit Selbsthypnose lindern. Dabei lenkt man seine Aufmerksamkeit hoch konzentriert nach innen und arbeitet mit suggestiven Sätzen wie "Meine Haut juckt nicht".

Ebenfalls sehr wirksam gegen Allergien ist autogenes Training, so freundin wellfit. Hierbei wird der Körper durch Selbstsuggestion (z.B. "Mein Herzschlag ist ganz ruhig") relaxt, die Psyche durch die Konzentration auf schöne Bilder harmonisiert. Autogenes Training hat auch eine ausgleichende Wirkung auf das vegetative Nervensystem, das unter anderem die Hormonausschüttung steuert.

Qigong, die Bewegungsform aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, bringt die körpereigene Energie wieder in gesunden Fluss. Praktiziert werden Atem-, Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationsübungen. Das Immunsystem kann damit im günstigen Fall so weit stabilisiert werden, dass es wieder normal reagiert.

Mehr Tipps rund um das Thema Allergien gibt es im 24-seitigen Special der neuen freundin wellfit, ab sofort im Handel erhältlich.

Dienstag, 5. Februar 2008

Autogenes Training

Autogenes Training ist ein autosuggestives Verfahren, bei dem sich der Übende mit Hilfe einfacher Formeln („mein rechter Arm ist schwer“) in einen Entspannungszustand versetzt. Das autogene Training wurde von dem Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz in den 20er Jahren entwickelt. Er hatte an Patienten beobachtet, dass sie selber einen hypnoseartigen Ruhezustand herbeiführen konnten, den sie als angenehm und entspannend empfanden. Es gibt Ruhe-, Schwere- und Wärme-Übungen sowie spezielle für Atmung, Herz, Kopf und Sonnengeflecht (Körpermitte).

Mit Hilfe des Autogenen Trainings kann das vegetative Nervensystem gezielt beeinflusst werden. So lassen sich Stressreaktionen (erhöhter Blutdruck, beschleunigter Herzschlag) verringern, Schlafstörungen beseitigen, Magen-Darm-Probleme lindern. Autogenes Training führt zu mehr Ausgeglichenheit und innerer Ruhe. Es wird in der Therapie psychosomatischer Beschwerden, bei Angstzuständen, Suchtleiden und Stress eingesetzt.
Autogenes Training ist hilfreich für Menschen aller Altersgruppen, die an Nervosität oder unter Stress leiden. Für Kinder werden oft spezielle Kurse angeboten. Man übt im Liegen oder in der „Droschkenkutscherhaltung“, das heißt vorn übergebeugt sitzend mit auf den Knien abgestützten Ellbogen. Autogenes Training sollte in einem Kurs unter Anleitung eines erfahrenen Trainers erlernt werden. Danach kann man es täglich zu Hause anwenden, am besten dreimal täglich für jeweils zwei bis fünf Minuten.

Quelle: ikk.de

Donnerstag, 29. November 2007

Ganzheitliche Entspannungstechniken

Allgemeine Verspannungen entstehen nicht nur durch falsche Haltung, sondern aus einem Wechselspiel von schadhafter Körperspannung und emotionalem Stress. Es gibt mehrere Methoden, sich von den Strapazen des Alltags zu erholen. Besonders zu empfehlen sind ganzheitliche Techniken. Sie wirken, wie der Name verrät, auf den ganzen Körper und auch den Geist. Wer also eine großflächige Verspannung des gesamten Körpers spürt und oft stressigen und emotional schwierigen Situationen ausgesetzt ist, sollte sich mit diesen Methoden befassen. Die punktuelle Wirkung auf einzelne Körperpartien ist aus Sicht der Forschung noch nicht abschließend bewiesen. In diesem Fall sei auf die gezielten Therapiemöglichkeiten wie Biofeedback, Physiotherapie und Desensibilisierung verwiesen. Die ganzheitlichen Methoden sollen langfristig zu einer bewussten Entspannung führen und gegen erneute Anspannung unempfindlich machen. Das Ziel: innere Ruhe und daraus resultierend weniger Situationen, die uns aufregen und somit wieder verspannen. Die bekanntesten Entspannungstechniken sind Yoga, Autogenes Training, Meditation, Atementspannung und Progressive Muskelrelaxion. Natürlich findet jeder in anderen Dingen Erholung. Ein warmes Bad oder eine Stunde Schlaf sind in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen. Die ganzheitlichen Techniken haben aber einen klaren Vorteil: ihre Mobilität und Flexibilität. Sie können überall und jederzeit durchgeführt werden. Das bedeutet also, nicht nur nach Stress-Situationen, sondern auch währenddessen. Die Wirkung auf Körper und Geist sind eine ruhigere Atmung, Puls und Blutdruck sinken. In der Folge kommt es - besonders die Damen wird´s freuen - zu einer besseren Durchblutung der Haut und außerdem zu Entspannungen der Muskeln im gesamten Körper. Langfristig wird das Immunsystem gestärkt, was gerade in der kalten Jahreszeit ein dickes Gesundheitsplus ist.
Quelle: wellnesskomplett.de