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Dienstag, 24. November 2009

Kaminfeuer und Kuscheln heben die Stimmung im Herbst und Winter

Nicht jeder fühlt sich in der kalten, dunklen Jahreszeit wohl. Auf spin.de wurde eine Umfrage durchgeführt, wie die Deutschen dem Winterblues begegnen.

Den Umfrageergebnissen des Sozialen Netzwerkes unter 5.035 Teilnehmern zufolge helfen den Deutschen ausführliches Kuscheln, ein Spaziergang an der frischen Luft und ein Spieleabend mit Freunden durch Herbst und Winter. In geselliger Runde wird es umso gemütlicher, je dunkler und kälter es draußen ist. Auch das Anschmiegen an die Kuscheldecke oder das Haustier wirken sich demnach positiv auf das Gemüt aus.

10 beste Tipps gegen schlechte Laune im Herbst und Winter*:

  • Kuscheln
  • Spaziergänge an der frischen Luft
  • Kerzenschein
  • Spieleabend mit Freunden
  • wärmende Getränke (Tee / heiße Schokolade)
  • Musik hören
  • Vor dem Kaminfeuer sitzen
  • Heißes Bad
  • Blätter und Zweige sammeln
  • Chatten / im Internet surfen
(* Online-Umfrage unter 5.035 Teilnehmern auf www.spin.de)

Deutliche Geschlechterunterschiede


Bei der Umfrage zeigten sich unverkennbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während Männer Pläne schmieden, schwelgen Frauen in Wellness. Bei den ersten fünf Plätzen - von Kuscheln bis zum wärmenden Getränk - sind sich Männer und Frauen noch einig. Doch dann werden einige Besonderheiten zwischen den Geschlechtern deutlich.

Männer planen Reisen


Um dem jahreszeitbedingten Stimmungstief aktiv die Stirn zu bieten, setzen Männer vor allem auf Ablenkung. Vor allem Männer planen zu dieser Zeit eine Reise in den Süden (Platz 16), denn mit der Vorfreude auf den kommenden Sommerurlaub verfliegt der Herbst-Koller wie im Flug. Und noch ein Tipp, der überwiegend von Männern genannt wurde: Singen Sie Ihre Lieblingshits aus diesem Sommer aus vollem Halse mit. Sehr interessant ist zu dem der aktuelle Trend zum Kaminofen, der sich auch in der Umfrage niederschlägt: Holz hacken, den Kamin einheizen und nach getaner Arbeit die lodernden Flammen beobachten. Da wird es mehrheitlich den männlichen Befragten gleich dreimal warm - mehr als 60 Prozent der Stimmen erhielt der Kamin vom männlichen Lager.

Frauen gönnen sich eine Wellness-Auszeit


Im Gegensatz zu den Männern, die sich in Aktivitäten stürzen, lassen sich Frauen bewusst auf die Jahreszeit ein und machen das Beste draus: Sie nehmen ein heißes Aromabad (Platz 8) oder lesen ein gutes Buch (Platz 13). Jeweils mehr als 90 Prozent der Nennungen dazu stammen von den weiblichen Teilnehmern. Die Wohnung mit selbst gesammelten Blättern und Zweigen dekorieren, Adventskränze basteln oder das Gemüt mit einer heißen Schokolade wärmen sind auch eher weibliche Tipps zur Stärkung des emotionalen Immunsystems.

Die meisten mögen den Herbst


Obwohl wie jedes Jahr Regen, Nebel und Kälte vorherrschen, gaben über 70 Prozent der Befragten an, den Herbst zu mögen. Wenn es wieder früher dunkel wird, genießen sie die gemeinsamen Abende mit Familie und Freunden. Der wohligste Tipp der Befragten für Männer und Frauen: ein heißes Bad - zu zweit.

Weitere Informationen finden Sie unter www.spin.de.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Hohe Preise aktivieren Zentren für Wohlbefinden im Gehirn.

Gutes Marketing geht sofort ins Hirn: Bei Menschen, die beim Ausprobieren eines Produkts beste Qualität erwarten, werden Hirnregionen aktiv, die für das Wohlbefinden zuständig sind. Das haben amerikanische Wissenschaftler bei Gehirnscans mit Freiwilligen herausgefunden, denen einen angeblich sündhaft teurer Rotwein angeboten wurde.

Die Wissenschaftler ließen die zwanzig Probanden mehrere Sorten Rotwein probieren, deren Preisspanne von 5 Dollar bis hin zu 90 Dollar reichte. Mittels funktioneller Magnetresonanztomographie haben die Forscher gemessen, welche Hirnregionen während dieser Geschmackserfahrung aktiviert wurden. Bei einem Teil der Tests tauschten sie die Weine jedoch aus und offerierten statt des versprochenen edlen Trunks einen billigen Wein.

Die Verarbeitung von Geschmackssignalen von Zunge, Mund und Nase ließ sich durch diese Verwechslung nicht täuschen: Die Forscher konnten in den für den Geschmack zuständigen Hirnregionen keine besondere Aktivität messen. Die Erwartung des edlen Tropfens ließ jedoch die Aktivität im sogenannten Präfrontalen Cortex ansteigen, einer Hirnregion, die an der Steuerung von Emotionen beteiligt ist. Tatsächlich fanden die Probanden an dem vermeintlich besseren Wein auch sehr viel mehr Genuss und bewerteten den Geschmack als besser.

So habe die Studie gezeigt, wie gering der Zusammenhang zwischen dem subjektiven Erleben eines Produkts und seinen tatsächlichen Qualitäten sein kann und wie direkt die Erwartung guter Qualität die emotionalen Zentren im Gehirn der Konsumenten anspricht.
gelesen beim Deutschen Wellness Verband