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Dienstag, 8. September 2009

Erzgebirgischer Thermal-Kräutertag in Thermalbad Wiesenbad

Die Kurgesellschaft in Thermalbad Wiesenbad lädt am 27. September 2009 ab 10.00 Uhr zum vierten Erzgebirgischen Thermal-Kräutertag.

Auf dem Gelände des Kurparks bzw. in der Kurparkhalle der Kurgesellschaft in Thermalbad Wiesenbad wird am 27. September 2009 der bereits zur Tradition gewordene Erzgebirgische Thermal-Kräutertag veranstaltet. Dieses Event im Erzgebirge richtet sich an alle Interessierten, ganz gleich ob Fachleute oder Laien, rund um das Thema Heilkräuter in ihrer gesamten Vielfalt.

Tolle Attraktionen warten auf die Besucher


Neben einem bunten Kräutermarkt unter dem Motto "Kräuter mit allen Sinnen genießen" können sich die Gäste auch selbst einbringen, so beispielsweise beim Kräuter-Schaukochen um 11.00 / 13.00 und 15.00 Uhr oder bei der Herstellung von Kräuter- und Teesträußen. Auch der Kneipp-Verein Schöneck e.V. aus dem Vogtland möchte möglichst viele Besucher animieren, die auf fünf Säulen basierende Therapie des berühmten Badearztes Sebastian Kneipp (1821-1897) an Modellen selbst auszuprobieren.

"Kneipp" - so aktuell wie nie


Das Thema "Kneipp" steht auch in der gleichzeitig stattfindenden öffentlichen Vortragsreihe (Symposium) im Obergeschoss der Kurparkhalle im Vordergrund. Namhafte Referenten beleuchten die Thematik gesunder Lebensweise in einer facettenreichen Bandbreite. So referiert unter anderen auch Frau Magister Waltraud Ruth aus Österreich über das Thema "Schlank ohne Diät unter besonderer Berücksichtigung von Kneipp und Heilkräutern". Für das Symposium wird eine vorherige Anmeldung erbeten.

Alle Besucher sollten unbedingt genügend Zeit für einen Streifzug durch den Kurpark mit seinem in voller Pracht stehenden Kräutergarten einplanen. Für das leibliche Wohl ist am Veranstaltungstag bestens gesorgt, sodass Sie ein informativer und erlebnisreicher Gesundheitstag in Thermalbad Wiesenbad erwartet.

Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.wiesenbaderkraeuter.de.

Mittwoch, 12. August 2009

KräuterPark Stolpe bietet Information, Genuss und Lebensfreude

Der KräuterPark Stolpe lockt Ausflügler von nah und fern zu einem Besuch. Erfahren Sie alles über wertvolle Kräuter und erleben Sie einen informativen, ereignisreichen Tag.

Die Sonne lacht, Schmetterlinge fliegen über den Beeten, der Duft unzähliger Kräuter hängt in der Luft - die perfekten Bedingungen für einen Ausflug dorthin, wo das Kräuterwissen wohnt. So strömten zahlreiche Besucher in den KräuterPark Stolpe, der 30 Kilometer von der Landeshauptstadt Kiel entfernt gelegen ist.

Aus den Worten von Paul Schwedtke, Initiator des KräuterPark Stolpe, ist die Freude und auch ein wenig Stolz auf die Strahlkraft seines Projektes zu hören: "In letzter Zeit waren sehr viele Skandinavier hier. Und jetzt, wo gerade die Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg ausgebrochen sind, hören wir vermehrt süddeutsche Mundarten bei uns." Vor allem Anfang August kamen besonders viele Gäste aus dem südlichen Deutschland und so waren nicht selten Sätze wie "Jo mei, die Kreutl hat scho die Oma immer eingsammelt." zu hören.

Im Jahr 1983 hatte Schwedtke den schönen alten Dreiseithof gekauft, um eine Gärtnerei für Wasserpflanzen und Dachstauden aufzuziehen. Bald fand er jedoch, dass das Anwesen allein als Produktionsstätte viel zu schön sei, und beschloss, einen Ort des Kräuterwissens zu schaffen. Da er sich intensiv mit Pflanzen, mit unserem modernen Lebensstil und Gesundheitspolitik befasst, wollte er auf diese Weise freie Kapazitäten der Gebäude und des Grundstückes zum Aufbau eines Kräuterparks nutzen. Dabei sollte es aber nicht einzig um Information gehen, sondern auch um Genuss und ein Stück Lebensfreude.

So entstanden seit 2003 in Stolpe botanische Anlagen von 6.000 Quadratmetern, die etwa 600 verschiedene Kräuter, Stauden und Gehölze beherbergen, die sich als Heil- und Duftpflanzen, als Gewürze oder Giftpflanzen für den Einsatz bei Mensch und Haustier empfohlen haben. Der Garten und seine vielen Accessoires machen Lust, einfach ein wenig zu bummeln und an den zahlreichen kleinen Plätzen laden verweilen. So auch ein Innenhof, in dem man bei schönem Wetter ausgestellte Biolandkräuter erwerben oder Kaffee und Kuchen des zugehörigen Cafés re-natur genießen kann, aber auch ohne Verzehr gerne Platz nehmen darf.

In einem kleinen Laden ist zudem eine Auswahl von Ölen, Tees, Literatur und ähnlichen Verlockungen rund um den Kräuter- und Pflanzenbereich, um Gesundheit und Wellness.

Unter www.re-natur.de und dort unter Kräuterpark können Sie sich einen ersten Eindruck vom Ambiente des KräuterPark Stolpe machen und finden weitere Informationen.

Dienstag, 13. Januar 2009

Viele Kräuter helfen gegen Husten

In der Apotheke gibt es pflanzliche Arzneimittel gegen die unterschiedlichen Arten des Hustens, aus denen der Apotheker je nach auftretenden Symptomen die passende Heilpflanze auswählt.

Am Anfang einer Erkältung ist der Husten oft trocken und es kommt noch nicht zum Abhusten von Schleim. Beispielsweise Eibischwurzel, Spitzwegerich oder Isländisch Moos stillen dann den Hustenreiz. Wenn der trockene Husten länger als eine Woche anhält, ist der Besuch eines Arztes zu empfehlen. Im Laufe der Erkältung entwickelt sich aus einem trockenen ein produktiver Husten. Dabei können unter Anderem Anis, Primelwurzel, Fenchel oder Süßholzwurzel das Abhusten erleichtern, während Thymian und Efeu gleichzeitig hustenstillend und -lösend wirken. Bildet sich Schleim, sollten Hustenstiller nicht mehr oder nur noch abends eingenommen werden. Diese Heilpflanzen sind klassisch als Tee zuzubereiten. Höher dosiert und damit besser sind Extrakte, die als (Lutsch-)tabletten, Saft, Sirup oder Tropfen eingenommen werden.

Der Präsident der Bundesapothekerkammer, Dr. Ulrich Krötsch, äußerte sich wie folgt dazu: „Die meisten Heilpflanzen sind gut verträglich und haben kaum Nebenwirkungen. Aber es gibt Ausnahmen. Wer sich selbst behandeln möchte, sollte sich daher immer in der Apotheke informieren." Beispielsweise eignet sich das schleimlösende Eukalyptusöl für Säuglinge und Kleinkinder nur bedingt, da es, wenn es im Gesicht aufgetragen wird, einen Stimmritzenkrampf auslösen kann. Erwachsene mit Krankheiten an der Galle oder im Magen-Darm-Bereich sollten keine innerliche Anwendung vornehmen. Ferner können Huflattichblätter leberschädigende Naturstoffe enthalten und sind somit auch nicht zu empfehlen.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: http://www.abda.de/.