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Donnerstag, 19. Februar 2009

Geistige Beeinträchtigung durch Passivrauchen?

Wie eine Studie im britischen Ärzteblatt herausfand, kann Tabakrauch möglicherweise die Gedächtnisleistung negativ beeinflussen. Während die meisten Raucher behaupten, dass Nikotin ihre Konzentrationsfähigkeit erhöht, belegen mehrere Studien an aktiven Rauchern, dass die Schadstoffe des Tabakrauchs auf längere Sicht zum kognitiven Abbau bis hin zur Demenz führen.

Die nun von David Llewellyn (Universität Cambridge) veröffentlichten Untersuchungsergebnisse lassen darauf schließen, dass auch intensive Passivraucher eventuell gefährdet sind. Im Rahmen der Studie untersuchten die Forscher anhand von Speichelproben von etwa 5000 Nichtrauchern, die älter als 50 Jahre waren, die Konzentration eines Abbauproduktes von Nikotin, Cotinin. Daraufhin führten sie einen Konzentrations- und Leistungstest durch.

Zu den 10 Prozent der Probanden mit den schlechtesten Resultaten gehörten häufiger die Nichtraucher, die einem verstärkten Passivrauch ausgesetzt waren. Da sich das Risiko auf eine kognitive Beeinträchtigung mit der Cotinin-Konzentration folglich erhöhte, lässt sich eine kausale Assoziation aus der Dosis-Wirkungsbeziehung ableiten. Als Grund für diesen Einfluss werden die bekannten negativen Auswirkungen des Passivrauchens auf das Herzkreislaufsystem angenommen, was Durchblutungsstörungen im Gehirn verursachen kann.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.mediconsult.ch/.

Montag, 15. September 2008

10 Tipps sichern einen guten Start in den Tag

Bereits mit dem Frühstück können Menschen, denen ihre Gesundheit wichtig ist und die bereit sind, sich bestimmte Ernährungsspielregeln anzueignen, einen ersten Schritt gegen Gewichtsprobleme und zuviel Körperfett tun.


Energie
Durch die Zufuhr von kohlenhydratreicher Kost, die ihr Energiepotenzial (Glukose) nur langsam abgibt, erhält der Körper die für den Tag nötige Energie. Müsli beispielsweise sorgt für einen guten Einstieg in einen langen Arbeitstag.


Stoffwechsel
Da der Verzicht auf das Frühstück zur Verlangsamung des Stoffwechsels führt, kann der Körper ohne morgendliche Nahrungszufuhr kein Fett verbrennen.


Gewicht
Ein kohlenhydratreiches Frühstück und wenig Fett am Morgen regen den Stoffwechsel spontan an und sorgen dafür, dass sich der Körperfettanteil langfristig auf einem gesunden Niveau einpendelt.


Gedächtnis
Der Blutzuckerspiegel wird durch ein gutes und gesundes Frühstück angehoben, was die Gehirnzellen in Topform bringt. Wie aus vielen Untersuchungen hervorgeht, fördert ein richtig kombiniertes Frühstück den Prozess des Bildens und der Wiedererlangung von Erinnerungen und das Begreifen und Koordinieren von komplexen Informationen.


Konzentration und Aufmerksamkeit
Internationale Studien haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig ein Frühstück einnehmen, im Vergleich zu denen, die selten oder gar nicht frühstücken, weniger Arbeitsunfälle haben. Wer nicht frühstückt, riskiert also auch seine beruflichen Erfolge. Denn um die Konzentration anzukurbeln und Müdigkeit zu vermeiden, benötigt das Gehirn Nahrung, um fit und alert zu bleiben.


Hunger
Werden Kohlenhydrate langsam freigesetzt, bleibt der Mensch länger satt und zufriedener, was ihn davor schützt, Heißhungergefühle mit Süßigkeiten und kalorienreichen Snacks stillen zu wollen.


Stimmung
Leider ist noch nicht genug verbreitet, dass das richtige Essen - sogenannte "Moodfood" - eine wichtige Rolle in unserer Ernährung spielt. Werden dem Körper und insbesondere dem Gehirn zur richtigen Zeit die besten Nährstoffe zugeführt - beispielsweise ein kohlehydrathaltiges Frühstück mit wenig Fett -, ist für einen Einstieg in den Tag mit guter Laune gesorgt.


Stress
Das beste Mittel gegen Stress ist ein gesundes Frühstück! Um Schwierigkeiten und Probleme des Tages zu bewältigen, sind Serotonin-erhöhende Kohlehydrate und Vitamin B-Komplex (z.B. Mehrkornbrot und Haferflocken) die richtige Wahl beim Frühstück. Koffein, vor allem das in Kaffee, sollte nicht aufgenommen werden, da es zu verstärkter Nervosität und zusätzlicher Irritation führt.

Hydrierung
Da der Körper bis zu 90 % aus Wasser besteht, ist es wichtig, dass viel und regelmäßig getrunken wird. Nach dem Start in den Tag mit großen Mengen von Wasser, ungesüßten oder verdünnten Fruchtsäften oder leichten Tees sind über den Tag noch mindestens 8 Gläser Wasser zu trinken.

Immunsystem
Ein Frühstück, das reich an Vitamin A und C sowie Zink ist, stabilisiert zugleich das Immunsystem. Melone, Eier, Zitrusfrüchte, Beeren, ungesüßte Müslis, Weizenkeime und Haferflocken, runden das Frühstück perfekt ab.