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Freitag, 23. Oktober 2009

Lichttherapie gegen Winterdepressionen

Wenn die Tage im Herbst und Winter kürzer werden, schlägt das vielen Menschen aufs Gemüt. Mit Hilfe einer Lichttherapie wirken Sie Winterdepressionen entgegen.

Durch die Zeitumstellung auf die Winterzeit werden die Tage deutlich kürzer und die dunkle Jahreszeit beginnt. Die Herbst- und Wintermonate mit den langen Nächten und kurzen, diesigen Tagen machen vielen Leuten zu schaffen.

Lichtmangel und der durch die Zeitumstellung zusätzlich hervorgerufene "Mini-Jet-Lag" kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Etwa 10 Prozent der Bevölkerung leidet unter einer Winterdepression, in Fachkreisen auch saisonal abhängige Depression genannt (SAD). Entgegnen Sie dem Winter in der Seele durch das helle Licht einer Lichttherapie.

Lichttherapie für die Seele


Eine Lichttherapie kann schnell, schonend und wirksam gegen Winterdepressionen helfen. Bei der Zeitumstellung auf Winterzeit am Sonntag, den 25. Oktober werden die Uhren von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt, wodruch es eine Stunde eher dunkel wird. Die Zahl der depressiven Erkrankungen steigt mit der Zeitumstellung sprunghaft an. Die kürzer werdenden Tage verursachen einen zunehmenden Lichtmangel. Dieser trübt die Stimmung enorm, sodass sich viele Betroffene leer und antriebslos fühlen und ein erhöhtes Schlafbedürfnis verspüren. Weitere typische Symptome der Winterdepression sind weniger Lebensfreude, Energieverlust, Gefühle der Wertlosigkeit und verminderte Denk-, Konzentrations- oder Entscheidungsfähigkeit.

"Mini-Jetlag" kann Winterdepression verstärken


Prof. Jürgen Zulley vom Schlafmedizinischen Zentrum der Universität Regensburg erläutert die Wirkung der Zeitumstellung als eine Art "Mini-Jet-Lag". Der Tag der Zeitumstellung hat 25 Stunden. Darauf muss sich die "innere Uhr" des Menschen, die insbesondere vom Licht gesteuert wird, einstellen. Menschen mit Winterdepressionen haben oftmals besonders große Probleme sich daran anzupassen. Durch den Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit wird immer mehr des müde machenden Botenstoffes Melatonin im Gehirn ausgeschüttet. Negative Veränderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus sind leichter möglich, da das wenige Licht nicht mehr seine Zeitgeberfunktion ausüben kann.

Hilfe gegen das seelische Stimmungstief


Mit einer Lichttherapie kann das Stimmungstief in der dunklen Jahreszeit erfolgreich bekämpft werden. Das Licht regt die körpereigene Produktion des Glückshormons Serotonin an und unterdrückt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, wodurch die gute Laune steigt. Die Lichttherapie hat sich seit vielen Jahren als eine bedeutende Behandlungsmethode von Winterdepressionen bewährt. Auch bei Schlafstörungen, dem prämenstruellen Syndrom ("Tage vor den Tagen") und bei weiteren Anwendungen kann sie erfolgreich eingesetzt werden.

Besonderes Lichttherapiegerät


Das leistungsstarke, qualitativ hochwertige und fast nebenwirkungsfreie Lichttherapiegeräte PhysioLight LD 220 von DAVITA® erreicht 10.000 Lux in einem gut zu realisierenden Abstand von 50 cm. Dieses geprüfte Medizinprodukt weist bei Winterdepressionen eine Erfolgsquote von bis zu 80 Prozent bei Anwendung innerhalb von drei bis sieben Tagen auf.

Lichtduschen von Davita können beispielsweise über Apotheken, Sanitätsfachgeschäfte, medizintechnische Fachhändler und über das Internet bezogen werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.davita.de.

Freitag, 21. November 2008

Herbst- und Winterdepression ade

Wenn die dunkle Jahreszeit aufs Gemüt schlägt

Auch wenn Herbst und Winter durchaus reizvolle Aspekte zeigen, fehlt dennoch in den Monaten dieser Jahreszeiten etwas Entscheidendes: Licht! So beginnt - häufig von grauen Wolken und Nebel geprägt - ein Arbeitstag meistens in der Dämmerung und endet, nach einem langen Tag im Büro, oft erst nach Einbruch der Dunkelheit. Vielen schlägt dieser ständige Lichtmangel aufs Gemüt. Die Betroffenen klagen über Beschwerden wie gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis sowie gesteigertes Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten - Gewichtszunahme inklusive.

Bezeichnet wird dieser Zustand als Herbst- oder Winterdepression, beziehungsweise als saisonal abhängige Depression (SAD). Es handelt sich hierbei um eine von vielen unterschiedlichen Depressionsstörungen, die sich zunehmend verbreitet. "Das kommt auch daher, dass wir heute in hohem Maß ein Leben in geschlossenen Räumen führen", erläutert Dr. Musselmann, Allgemeinmediziner und Arzt für Naturheilverfahren. Regelmäßig im Herbst beginnend, verschwindet sie spontan im Frühling. Bei den meisten macht sie sich zum ersten Mal in den Zwanzigern bemerkbar und wird mit zunehmendem Alter stärker. In südlichen Ländern tritt sie seltener auf, als im Norden. Frauen scheinen viermal häufiger von diesem Phänomen betroffen zu sein. Aber, abgesehen davon, wie entsteht sie?

Als Ursache für die Herbst- und Winterdepression wird eine Störung bestimmter Neurotransmitter vermutet. Das sind Botenstoffe im Gehirn, die für die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, für Stimmung und Ähnliches zuständig sind - am häufigsten diskutiert werden Melatonin und Serotonin. Ein weiterer Grund scheint in der Entwicklungsgeschichte des Menschen zu liegen - das heißt, in der dunklen Jahreszeit stellt der Körper auf einen winterschlafähnlichen Zustand um. Wie Dr. Musselmann erklärt, bietet hier eine Lichttherapie (auch Phototherapie genannt) Abhilfe. Hilfreich sind ebenfalls ausreichend Bewegung an der frischen Luft, gesunde Ernährung, Heilpflanzen in Form von Kräutertees, Aromatherapie und pflanzlichen Präparaten und viele weitere Maßnahmen.

Weitere Informationen zu Herbst- und Winterdepressionen, wie sie entstehen und wie man gegen sie ankommt, finden Sie unter: www.phytodoc.de