Montag, 26. Januar 2009

Mit Meditation endlich zur Ruhe kommen

Wenn Sie auf der Suche nach ein bisschen Glück oder etwas Entspannung im Alltag sind, finden Sie in der Meditation für beide Bedürfnisse eine einfache, aber sehr wirksame Technik.

Bereits der als Buddha bekannte Inder Siddharta Gautama kannte dieses Geheimnis: Er nannte es Achtsamkeit und bezeichnete damit einen Zustand, in dem der Mensch nur auf sich selbst Acht gibt. Das Ziel dabei ist, an nichts zu denken. Um diesen Zustand schnell herbeizuführen, hatte Buddha folgenden Trick: Sich so lange auf seinen eigenen Atem konzentrieren, bis alle anderen Gedanken weg sind.

Ärzte bestätigen zur allgemeinen Verblüffung auch 2.500 Jahre nach Buddhas Tod, dass seine Technik und sein Wissen den Körper tatsächlich gesünder hält: Meditation ist für unser Gehirn so erholsam wie mehrere Stunden Schlaf. Psychologen wissen zudem, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, zufriedener mit sich selbst und viel ausgeglichener als andere Menschen sind.

Das Prinzip der Achtsamkeit lässt sich auch sehr praktisch im Alltag anwenden.
Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie fahren mit dem Fahrrad und werden von einem Auto geschnitten, sodass Sie vor Wut platzen könnten. Der bessere Weg wäre aber, die Wut gewissermaßen von außen zu betrachten: "Ach, da kommt eine Wut in mir auf. Die gucke ich mir mal genauer an. Was will denn die Wut von mir? Was macht sie mit mir? Und ist sie überhaupt berechtigt?" Es könnte immerhin sein, dass der Autofahrer sie lediglich übersehen hat. Schließlich sollten Sie sich fragen, was es Ihnen überhaupt bringt, wütend zu sein.

Testen Sie es selbst, Ihre Gedanken sind frei. Ein Tipp für Zuhause: Setzen Sie sich in den Schneidersitz oder auf eine kleine Fußbank, schließen Sie die Augen bis auf einen kleinen Schlitz und richten Sie den Blick ins Unendliche. Nehmen Sie ganz bewusst wahr, wie Sie immer wieder ein- und ausatmen. Lassen Sie aufkommende Gedanken einfach vorbeiziehen und behalten Sie diesen Zustand für fünf bis zehn Minuten bei.

Auch unterwegs beim Gehen können Sie meditieren, indem Sie sich ganz auf Ihren Körper konzentrieren. Spüren Sie bewusst, wie die Arme schwingen, sich der Rumpf dreht, sich die Knie beugen und die Luft über Haut und Haare fährt. Lassen Sie aufkommende Gedanken vorbeiwandern und - ganz wichtig - gehen Sie etwas langsamer als üblich und wählen Sie eine ruhige Strecke.

Nähere Informationen finden Sie hier: http://www.wellness-gesund.info/.

Keine Kommentare: