Das alles ist nicht wirklich neu, nur wiederentdeckt und an heutige Bedürfnisse angepasst. Schon vorn rund 2.000 Jahren haben die Chinesen die wärmespeichernde Kraft der Steine in der Medizin genutzt. Aber auch die Medizinmänner der Indianer wussten, welche Kraft in Steinen steckt und wie man sie einsetzt. Es war schließlich Mary Nelson-Hannigan aus Arizona, USA, die vor über zehn Jahren die sogenannte "LaStone-Therapie" entwickelte. Man verwendet flache und glatte Steine in ganz unterschiedlichen Größen, bevorzugt sind die schwarzen Basaltsteine.
Die Steine werden auf etwa 60 Grad im Wasserbad erwärmt. Mit Mandel- oder Olivenöl oder einem Aromaöl wird die Haut geschmeidig gemacht. Vorsichtig und gezielt werden zum Beispiel verspannte Muskeln sanft massiert. Anschließen legt der Therapeut die Steine auf die Energiezentren des Körpers – die Chakren, vor allem auf Bauch, Stirn oder Rücken. Die Wärme stimuliert und für eine intensive Tiefenentspannung. Bis zu 40 Steine werden nach und nach auf Bauch, Stirn und Hände, später auch auf den Rücken und in die Kniekehlen verteilt. Kleinere Steine stecken sogar zwischen Zehen und Fingern, manchmal hält man auch nur einen passenden Stein in der Hand.
Wärme- und Kälteanwendungen sind gute Hausmittel. So können viele Symptome mit Wärme behandelt werden: Verspannungen im Bereich von Kopf, Nacken und Schultern, chronische Leiden des Bewegungsapparates wie Muskel- oder Gelenkrheuma, Hexenschuss und Ischias brauchen Wärme. Aber auch Blasen- und Nierenbeschwerden, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, kalte Füße oder Erkältungen im Anfangsstadium.
Mehr Informationen: gesundheit.de
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